Texas Hold’em; Kuriositäten und Strategien

Dienstag, 19. Februar 2013

Man kann einfach im Internet bemerken, dass die meisten Pokeräume die Pokervariante Texas Hold’em anbieten; tatsächlich wird über 85% der Pokerpartien, die Online stattfinden, in dieser Variante gespielt. Deshalb kann man ohne Zweifel sagen, dass Texas Hold’em die Online-Szene besitzt und derzeit die online meistgespielte Pokerart ist. Aber wieso ist Texas Hold’em so populär geworden? Sicherlich wurde der Erfolg von dem bekannten Chris Moneymaker entscheidend für die Verbreitung dieser Pokervariante. Nämlich hat er im Jahr 2003 bei der World Series of Poker gewonnen, aber die Qualifikation für den WSOP Main Event war möglich, nur weil er ein Online Texas Hold’em Turnier gewonnen hatte. Danach wurde er Millionär und eines der bekanntesten Gesichter der Pokerwelt. Seitdem begann in Europa der Boom dieser Variante, wohingegen war Texas Hold’em in den Usa schön länger sehr verbreitet. Vielleicht ist es nicht ein Fall, dass die meisten Texas Hold’em-Turniere von Amerikanern gewonnen sind. Im Gegensatz dazu hatte bis dahin die Verbreitung der Variante Omaha mehr Erfolg in Europa als in den USA. Davor war Seven Card Stud die meist gespielte Pokervariante und noch früher die Five Card Draw Variante, die in den Western sehr verbreitet wahr. Auf jeden Fall ist zurzeit Texas Hold’em weltweit überall gespielt und bleibt einer der beliebtesten Pokerart. Man kann sagen, dass diese Variante einfache Regeln hat, trotzdem es kein einfaches Spiel ist; man braucht viele Zeit um diese Pokerart zu beherrschen! Online kann man Texas Hold’em in zwei Formen spielen; entweder Cash Games (auch Ring Game genannt) oder Turniere. Cash Games finden nur an einem Tisch statt und die Blinds werden nicht erhöht; sie bleiben an einem festen Niveau. In einem Cash Game kann man spielen, solange man Lust hat; man kann jederzeit ins Spiel einsteigen oder den Tisch verlassen. Im Gegensatz dazu können Turniere als 1-Tisch-SNG (Sit and Go), oder als MTT (Multi-Tisch-Turniere) angeboten werden, wo Tausenden von Spieler gleichzeitig spielen können.

Der Rekord wird von der Pokerseite PokerStars gehalten, wo am 6. September 2009 ein Multi-Tisch-Turnier mit 307.016 Spielern stattfand. Außerdem beginnt das Spiel bei Turnieren, nur wenn genügend Pokerspieler an einem Tisch sitzen, also gibt es keine festgelegte Uhrzeit. Jeder Pokerspieler kann, sowohl Cash Games als auch Turniere, entweder shorthanded spielen – und zwar mit sechs oder weniger Spielern – oder mit neun/zehn Spielern pro Tisch spielen. Das Heads-up Poker Spielen (wenn man nur zu zweit spielt) gehört nur zu Poker-Profis, weil man hier viel Können und viele Praxis erfordert. Aber solche Partien finden fast ausschließlich im Rahmen großer Events statt, wie z.B. EPT oder WSOP. Auf jeden Fall ist die No-Limit die online verbreitetste und beliebteste Variante; sie wurde in den 40er Jahren in den USA gespielt und wurde eine der gespielten Variante bei der ersten WSOP seit dem Jahr 1970. Wenn man in die Welt des No-Limit Pokers eintreten will, kann man eines der bekanntesten Bücher über diese Variante lesen, und zwar „Super System“ von der Pokerlegende Doyle Brunson, das seit den 70er Jahren ein Klassiker geworden ist.

Aber gibt es einige Strategien für Turnierteilnehmer? Welche Tipps sollten Pokerspieler beachten? Kann man den Glücksfaktor entfernt werden? Sicherlich gibt es einige Tipps, die Pokeranfänger bei einem Turnier helfen können. Erstens muss man geduldig sein; normalerweise möchten die meisten Spieler sofort einen großen Gewinn herausschlagen. Aber es ist am Anfang viel wichtiger, sich zu vorbereiten. Deshalb ist es ratsam mit kleinen Turniereinsätzen zu starten, ohne geldgierig zu sein. Mit Geduld und Spucke fängt man eine Mucke! Zweitens; lassen Sie nicht durch die große Teilnehmerzahl der Turniere abschrecken! Man könnte denken, dass man weniger Chancen hat zu gewinnen, wenn es viele Spieler gibt. Aber es ist nicht wahr! Man muss nur in Betracht ziehen, dass ein Turnier mehrere Stunden dauern kann. Also bleiben Sie ruhig und erwägen Sie mit Aufmerksamkeit Ihre Züge.

Drittens; man muss ein gutes Timing haben. Normalerweise – wenn die Blinds ansteigen – scheiden die meisten Pokerspieler aus, weil viele Spieler aggressiver gespielt haben. Tatsächlich, wer am Anfang eines Turniers alles riskiert, wird möglicherweise bald ausscheiden. Deshalb ist ein besonnenes Spiel in der ersten Phase des Turniers entscheidend für den Turniersieg. Also liegt die Lösung in einer anderen Spielweise; sicherlich sollte nicht jedes Blatt gespielt werden. Es ist besser, die nächsten Runden abzuwarten. Wenn man zu der zweiten Phase des Turniers kommt, sind normalerweise die Hälfte aller Spieler schon ausgeschieden und man muss unbedingt diesen rechten Moment erwischen, um aggressiver zu spielen. Also warten Sie auf die richtig guten Hände und setzen Sie alles nur in die finale Phase des Turniers!

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